Hauch

Mit Hauch fragen wir uns immer wieder:
Wo treffen wir uns? Wer schaut wen an? Wieso stehe ich nicht auf einer Bühne, wie du auf einer Bühne stehst? Wer bin ich, wenn ich dort angeschaut werde? Wie kann ich mich selbst beobachten und zugleich bei den Zuschauern und den Mitdarstellern sein? Bei dem Versuch auf diese Fragen zu antworten ist ein Hybird enstanden der Tanz, Theater und Komposition kombiniert. Es ist zu einem ortsspezifisches Performance-Format geworden das sehr beweglich mit seinen unterschiedlichen Elementen umgeht.

Diese Elemente sind:

  • Eine Tonebene, die aus Sprache und Soundscapes besteht und die durch tragbare Kassettenrekorder in die Bewegung integrierbar ist
  • Drei Darsteller, deren Bewegungsabläufe als von einander unabhängige Bausteine immer neu kombinierbar sind
  • Blickkonstellationen die durch die Anwesenheit des Publikums enstehen und sich aus der Kombination der Bewegungen ergeben
  • Ein Raum, der von den vorangegangenen Elementen bespannt und erweitert wird
  • Der Raum ist eines der wichtigsten Elemente für Hauch.

Regie, Konzeption und Choreographie: Paula Gendrisch Regie, Konzeption und Text: Almut Pape
Sound, Komposition und Darstellung: Ludwig Abraham Mit: Sabeth Dannenberg, Lea Kallmeier, MiaSellmann

 

Termine & Orte:
Hauch I: 06.07.2012, Maschinenhaus Essen, in der Sparte Transit des Physical-Theatre- Festivals
Hauch II: 14.07.2012, SANAA-Gebäude, Zeche Zollverein Essen, im Rahmen des Design-Festivals Sichtwerk
Hauch III: 17.07.2012, Rotunde Bochum Ehrenfeld, im Rahmen des Festivals der Bochumer Theaterwissenschaft Podest

Fotos: Robin Junicke