Abhängen mit Anna Kpok

Virtuelles Experiment für unerwartete Gespräche via Schaubude Berlin am 8./ 9./ 10.04.2021

Wir eröffneten eine virtuelle Bar und luden zum Abhängen, Quatschen und Feiern ein. Wir wollten endlich wieder Menschen kennen lernen, alte Bekannte treffen, zusammen tanzen, auf neue Gedanken kommen, eure Texte hören und mit Euch labern. Das ging im April 2021 nur digital, also probierten wir mal was aus. Ihr habt euch Eure coolsten Cluboutfits geschmissen, TK-Beeren ins Cocktail-Glas gekippt und seid vorbei gekommen! DANKE!

Ein kleiner Rückblick:

Am T r e s e n verhalfen euch fachkundigen Mixer*innen zu Drinks und Begegnungen.

In den C i r c l e s lasen wir zusammen Texte, die uns und euch gerade inspirierten.

Im O p e n S c r e e n war Platz für alles, was ihr gerade teilen wolltet: Text, Bild, Idee, Video …

Auf der T a n z f l ä c h e gab es eine Lesung von »The Hand That Feeds« von Anna-Lena Klapdor in englischer Sprache, wir luden mit »Wir müssen reden« zu Mitternachtsgesprächen und am Samstag feierten wir zu tabouna, DJ Kaputt* und .

Timetable

Donnerstag, 8. April

ab 20:00 Uhr Always Open: Der Tresen
20:30-21:30 Uhr Lesung »The Hand That Feeds« mit Marco Gonzalez Avello, Theresa Hupp von Anna-Lena Klapdor. Mit Neon-Soundscapes von L.A. Streethawk.
21:30 Uhr: Close Reading Circles (Gemeinsam politische Texte lesen)
23:00 Uhr »Wir müssen reden«, Mitternachtsgespräche

Freitag, 9. April

ab 20:00 Uhr Always Open: Der Tresen
20:30 Uhr Open Screen Area (Dinge schauen und hören die ihr mitbringt)
21:30 Uhr Close Reading Circles
23:00 Uhr »Wir müssen reden«, Mitternachtsgespräche

Samstag, 10. April

ab 20:00 Uhr Always Open: Der Tresen
20:30 Uhr Open Screen Area
20:30 Uhr Close Reading Circles
Ab 21:00 Uhr öffnen wir die Tanzfläche

Youtubetest

https://youtu.be/Z28d4LMvJ7g

Mädchenmaschine – #takecare Recherchestipendium

Seit 15 Jahren gibt es jährlich eine neue Staffel Germany‘s Next Topmodel mit Heidi Klum, jährlich ein neues Ensemble an Mädchen, das das gleiche, oft kritisierte, Stück aufführt: Assessmentcenter-Weiblichkeit. Den Standards entsprechende weibliche Körper, neoliberale Selbstverwertung, die Waren „die sich selbst zu Markte tragen“. Teilnehmerinnen, die als Kinder die erste Staffel sehen, bewerben sich als junge Erwachsene selbst um einen Platz. Sie haben die Show studiert. Sie wissen, was sie davon zu erwarten haben, und auch, was von ihnen erwartet wird. 

In einem Moment, in dem Neoliberalismus, Post-Feminismus und Backlash aufeinandertreffen, entsteht die Assessmentcenter-Weiblichkeit: Frauen* begreifen ihre eigene Objektifizierung als Traumberuf.

Es lohnt sich dieses Phänomen, oft als Inbegriff des Anti-Feminismus kritisiert, künstlerisch genauer zu untersuchen. Betrachte ich, als Konsumentin der Show, die Sprache von GNTM genauer, fällt auf: Sie ist geprägt von Wiederholungen. Jedes Jahr sprechen andere Mädchen die gleichen Worte, ahmen andere Gesichter dieselben Ausdrücke nach, spricht der gleiche Diskurs durch neue Körper. Die Aufregung beim Casting. Die Identitätskrise beim Umstyling. Die Aneinanderreihung absurder Shoots, die wenig bis gar nichts mit einem tatsächlichen Model-Alltag zu tun haben. Wer hält durch? Wer heult? Wer versaut den Shoot?

Mein Verdacht ist, dass sich hier ein theatraler Chor versteckt hält. Ein Chor der Mädchen, durch den ein Diskurs spricht, der sich bemüht, ein Machtverhältnis aufrecht zu erhalten, das schon lange erodiert. Der Chor versteckt sich im Format der seriellen Abfolge der Körper, die jedes Jahr aufs Neue das gleiche Stück aufführen. Und ein Chor ist widerständig. Schon der Versuch, mehrere Körper in einen harmonischen Klangkörper zu verwandeln, ist durch den Kampf mit Widerständen geprägt. Es ist eine konkrete Widerständigkeit. Findet sich diese auch bei den Mädchen von GNTM? 

In meiner Recherche mache ich mich auf die Suche nach diesem Chor. Dabei werde ich die inszenierte Version sezieren, die die Show für mich vorgesehen hat: Wovon spricht dieser Chor, wenn ich die Show auf ihre Wiederholungen reduziere, sie von ihren Behauptungen befreie? Außerdem begebe ich mich in den Austausch mit anderen Frauen*, die mit dieser Show sozialisiert wurden und für die Assessmentcenter-Weiblichkeit eine gewöhnliche Erfahrung ist. Wie viel von diesem Chor steckt in uns? Wogegen formiert sich Widerstand? Um dies auszuloten, werde ich zudem die Bewegung #notheidisgirls untersuchen. Als externer Input dienen zwei Texte, die  aus sehr unterschiedlichen Perspektiven fragen, was Frauen* sind und was Feminismus ist: de Beauvoirs „Das andere Geschlecht“, quer gelesen mit dem 2014 erschienenen Essayband „Bad Feminist“ von R. Gay. Auf diese Weise hoffe ich, ein Spektrum feministischen Denkens zu erforschen, in dem sich der Chor der Mädchen verorten und neu betrachten lässt.

Ermöglicht durch PACT Zollverein im Rahmen einer #TakeCareResidenz, gefördert durch das Bündnis internationaler Produktionshäuser e.V. im Rahmen des vom Fonds Darstellende Künste e.V. getragenen und durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Programms Neustart Kultur: #TakeThat.

Can#t touch this – #takecare Recherchestipendium

Innerhalb unseres Recherchestipendiums wollen wir die szenisch-narrative Forschung mit Objekten weiter führen und daran arbeiten, Objekte als Träger biografischer Erzählungen künstlerisch in partizipative / digitale Erzählstrategien einzubetten. Anders als in den vorhergehenden Inszenierungen sowie Recherchen fokussieren wir  uns auf analoge Objekte. Wir wollen sie zu den primären Handlungsträgeren einer verzweigten Dramaturgie werden lassen. Erzähltechniken des Digitalen werden hierbei unser künstlerisches Interesse bestimmen: Vielschichtigkeit, Simultanität und Non-linearität. Die analogen Objekte sollen Auslöser und Träger von Narration sein.
Folgende Fragen leiten uns:

  • Wie gelingt es seriell produzierte Objekte mit einem originären Bedeutungshorizont aufzuladen?
  • Wie verhält sich ein*e Performer*in als Referenz zu den Objekten?
  • Wie kann die Geschichte eines Objektes gleichrangig zu der Geschichte der*des Performers*in sein? Wer bedingt wen?
  • Kann man einem Objekt dabei zu gucken, wie es mit (s)einer Geschichte aufgeladen wird? Und wie es (s)eine verliert?
  • Wie gestaltet sich eine ausgewogene Balance zwischen Animation des Objekts und Objektsprache?
  • Wie wird ein analoges Objekt, nur durch die Betrachtung im Digitalen (Foto, Video) über einen Screen mit Bedeutung aufgeladen? Und wie kann solch ein Objekt auch noch Begehren erzeugen?

Aufgrund der langfristigen Auswirkungen der COVID 19-Pandemie werden wir die geplante Recherche dezentral und im digitalen Raum durchführen. 

Ermöglicht durch PACT Zollverein im Rahmen einer #TakeCareResidenz, gefördert durch das Bündnis internationaler Produktionshäuser e.V. im Rahmen des vom Fonds Darstellende Künste e.V. getragenen und durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Programms Neustart Kultur: #TakeThat.

Anna Kpok spielt sich selbst

Das Impulse Theater Festival hat im Sommer 2020 zusammen mit dem NRW KULTURsekretariat fünf Projektentwicklungen zum Thema „Geschichte wird gemacht“ ausgeschrieben. Eine interdisziplinäre Fachjury hat entschieden, dass auch Anna Kpok ihr Archiv Projekt realisieren kann.

Über „Anna Kpok spielt sich selbst“:

Das Künstler*innen Kollektiv Anna Kpok hat die Eigenheit, ein Haufen zu sein, der seit 10 Jahren abwechselnd wächst und schrumpft. Wie viele auch immer sie gerade sind: In den Einzelnen existiert Anna Kpok weiter und eine fehlt immer.
In „Anna Kpok spielt sich selbst“ möchten wir herausfinden, ob sich dieses Gefühlt der Zugehörigkeit zum Kollektiv mit euch teilen lässt. Es wird ein Archiv der Zugehörigkeiten zu Anna Kpok, eines, dass nachspürt, welche Themen die Zeit überdauern, was die einzelnen Annas verbindet und wie sich diese Verbindung anfühlt.

Und da wir ein Kollektiv sind, das Spiele entwickelt, liegt es nahe unserer Verbundenheit als Spiel zugänglich zu machen. Konkret: als Computerspiel. 

Stelle es dir so vor:

Alles beginnt am Hauptbahnhof in Bochum. Anna Kpok stolpert aus der RE1 und fühlt sich leer. Ihr Kopf dröhnt. Sie ist irgendwie wie ausgehöhlt. Was will sie hier? Wer ist sie eigentlich? 

Du lenkst Anna Kpok durch die Stadt: in einen alten Bunker, in die Rotunde oder ins Café Ebstein und triffst Teile von ihr, die dir immer mehr davon verraten wie es ist Anna Kpok zu sein. 

Aber drei Antagonist*innen versuchen dich abzulenken: Da ist der Kater. Denn Anna Kpok hatte gestern eine lange Nacht. Er springt sie an, verlangsamt sie und verlangt ganz viel fettiges Essen. Bekommt er das nicht schnell genug, steht Anna Kpok wieder am Bahnhof und alles beginnt von vorn. 

Dann ist da die Lohnarbeit. Das ist die tickende Zeit im Hintergrund: trifft Anna Kpok nicht schnell genug Teile von sich, die ihr Kunst-Aufträgen gegen Geld geben, verschwindet sie in der Lohnarbeit. Und dann: zack! Sie steht wieder am Bahnhof und alles beginnt von vorn. 

Außerdem gibt es noch die Selbstzweifel. Die müssen beiseite geräumt werden. Das ist gar nicht so einfach: Die großen grauen Klötze wachsen überall aus den Wänden und drohen Anna Kpok zu erdrücken. Wenn das passiert, heißt es wieder: Bahnhof.  

Mal sehen, ob uns das gelingt!

Wir Müssen Reden „Machtkörper und künstliche Geschichte“

Seit 2014 ruft Euch Anna Kpok regelmäßig an, wenn ihr auf Festivals herum scharwenzelt, Euch auf Eröffnungsparties auf dem Dachboden verkriecht, oder vor einer Veranstaltung zufällig zur richtigen Zeit im richtigen Foyer steht. Dann klingelt ein Handy und ihr geht ran und dann geht es los – ohne Smal talk, jump into the deep talk.

2020 ist das Jahr der Neuerungen (euphemistisch ausgedrückt, denn wir bleiben ja optimistisch) und spontane Begegnungen sind schwierig. Daher für München: IHR RUFT UNS AN! Wir geben Euch unsere Nummer und warten – wirklich, wir warten – auf Euren Anruf. Wir haben für Euch eine Telefonsäule gebaut. Sie leuchtet, sie ist abwaschbar und leicht zu desinfizieren. Auf dieser Corona tauglichen Säule findet ihr Briefumschläge mit unserer Telefonnummer! Sucht euch einen ruhigen Platz, oder geht spazieren und ruft an! Denn es ist nicht die Zeit zum herum scharwenzeln, einfach so in Theaterfoyers abzuhängen, oder sich auf Dachböden zu verkriechen. Es ist die Zeit im Gehen zu sprechen.

Wir möchten mit Euch sprechen, Dinge besprechen, zusammen Kunst (?) machen und laden Euch ein, uns anzurufen und über MACHTKÖRPER UND KÜNSTLICHE GESCHICHTE zu sprechen.

In München sind wir auf dem Internationalen Figurentheaterfestival Wunder. Ihr könnt mit uns sprechen am 24.10.; 14.00 – 17.00 Uhr, 25.10.; 15.00 – 18.00 Uhr & 31.10,; 15.00 – 18.00 Uhr, 01.11.; 15:00 – 18:00 Uhr.
Ihr findet die unsere Telefonsäule im Stadtmuseum, im Umschlag auf der Säule steht unsere Telefonnummer.

In Berlin sind wir zu Theater der Dinge eingeladen. Über die Schaubude könnt ihr Euch zu Gesprächen im Vorhinein anmelden. Ihr hinterlegt Eure Nummern und wir rufen Euch an. Unsere Gesprächszeiten sind:

Mittwoch, 4. November (Anmeldeschluss am 31. Oktober)
19h / 19h20 / 19h40

Donnerstag, 5. November (Anmeldeschluss am 1. November)
19h / 19h20 / 19h40 / 20h / 20h20 / 20h40

Freitag, 6. November (Anmeldeschluss am 2. November)
19h / 19h20 / 19h40 / 20h / 20h20 / 20h40

Samstag, 7. November (Anmeldeschluss am 3. November)
10h / 10h20 / 10h40
17h / 17h20 / 17h40 / 18h / 18h20 / 18h40

Sonntag, 8. November (Anmeldeschluss am 4. November)
10h / 10h20 / 10h40
17h / 17h20 / 17h40 / 18h / 18h20 / 18h40

Anna Kpok und die Dinge aus einer anderen Zeit

Seltsames ereignet sich in den Theater und großen Versammlungsräume während sie geschlossen bleiben. Geheimnisvolle Wesen huschen durch die leeren Räume und platzieren Dinge, die dort normalerweise nicht zu finden sind. Zeitgleich tauchen in den Straßen fremde Gestalten auf. Sie sprechen niemanden an, aber beobachten alles sehr genau. Die Abenteurerin und Detektivin Anna Kpok wird beauftragt, um den Geheimnissen auf den Grund zu gehen.

„Anna Kpok und die Dinge aus einer anderen Zeit“ ist ein Choose-Your-Own-Path-Theater-Text-Adventure des Theaterkollektivs Anna Kpok, mit Beiträgen von Collective Ma’louba, KGI, Retrofuturisten und weiterer Künstler*innen.

Die Berlin Version 0.9 wurde Ende Januar und Anfang Februar 2021 sechs Mal im Rahmen des Online Programms der Schaubude Berlin gezeigt.

Erstmals wurde das Adventure als exklusive Beta-Version im Rahmen von „Das Dekameron“ präsentiert. Sie richtetr sich an drei verschiedene Gruppen: Sechs Spieler*innen waren live am ersten Test beteiligt. Weitere Menschen entschieden im Vorfeld, wie die Figuren, auf die die Detektivin Anna Kpokbei ihrer Reise trifft, reagieren. Dazu kamen noch alle Interessierten, die dem Beta-Test als Zuschauende im Videostream beiwohnen konnten.

Der Betatest fand am Donnerstag, 18.06.2020, 21:00 Uhr statt. Hier noch einmal anschauen

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von und mit: Anna Kpok (künstlerische Leitung: Klaas Werner), Theresa Hupp & Euch.

Live-Schnitt bei vier.ruhr: Nils Voges

Unter Verwendung von Texten von: Samuel Beckett („Der Verwaiser“), Giovanni Boccaccio („Das Dekameron“), Emese Bodolay, Collective Ma’louba (Amal Omran), Franziska Dittrich, Marguerite Duras („Liebe“), Franz Kafka („Das Schloß“), Anna-Lena Klapdor, Ursula K. Le Guin („Freie Geister“), KGI – Büro für nicht übertragbare Angelegenheiten (Dominik Meder), Almut Pape, Georges Perec („Ein Mann der schläft“), Arkadi und Boris Strugatzki („Picknick am Wegesrand)“,  Klaas Werner

Technischer Support: Henning Gebhard / Dank an Cheers for Fears

NPCs: Nina Ihjeij, Bruno di Martello, Armin Peterka, Mascha Reinike, Claudia Saar, Lucia Wunsch, Sara Hartmann, Diana und weiteren

Musik: Gabor Bodolay, Björn Castillano

Unter Verwendung von Sounds von freesound.org (unter Creative Commons Lizenz) User: 150118NicoleKal, cormi, decembered, FreqMan, ztitchez, Owedo, kmyrs1316, SpliceSound, Bertrof, schots, maxmakessounds

Eine Anna Kpok Produktion. Im Auftrag von und in Zusammenarbeit mit vier.ruhr. Gefördert im Rahmen von NEUE WEGE durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat

Multi Layered-Theatre

Augmented Reality und interaktive Objekte – Workshop

Das Projekt war ein theatrales Forschungsprojekt, das aus internen Konzeptionstreffen und Workshops bestand. Wir konnten durch diese Arbeit unsere Ideen für verschiedene Formate des Game-Theaters erforschen. Vor allem die Verschmelzung von Objekten und Screens, die digital den Spiel- und Bühnenraum erweitern und so als konkrete Einbindung inhaltlich-narrativer Elemente fungieren, konnte in diesen Workshops als Kollektiv sowie aus den Perspektiven verschiedener Gewerke (Spieldesign, Dramaturgie, Bühne, Ausstattung, Text, Animation und Video) durchdacht und ersten Tests unterzogen werden.

Als Auftakt wurde Ende August/Anfang September ein Workshop am Ringlokschuppen.Ruhr in Mülheim abgehalten. Zunächst testeten wir gemeinsam mit der Interactiondesignerin und Animationsspezialistin Grit Schuster existierende VR-Apps verschiedener Anbieter.

Anschließend wurden die technischen Möglichkeiten und Limitierungen diskutiert. Im Verlauf dieses Workshops und bei weiteren Treffen in unterschiedlicher Zusammensetzung in Bochum und Berlin wurde das Konzept AR daraufhin befragt, ob es sich als Handlungsträger in Theater-Games und anderen Theaterformen, in denen die Objekte und ihre Beziehungen zu Zuschauer*innen und Spielenden eine besondere Rolle spielen, eignet.

Partner

Ringlokschuppen.Ruhr (Workshop-Ort)

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und im Sonderförderprogramm KONFIGURATION des Fonds Darstellende Künste

Workshopteam: Klaas Werner, Kirsten Möller, Kristin Naujokat, Anna-Lena Klapdor, Kathrin Ebmeier, Emese Bodolay, Grit Schuster, Almut Pape

Shell Game – Lost in Paranoialand

Game Performance

Wir spielen Shell Game das nächste Mal an der Schaubude Berlin. Höchstwahrscheinlich im März 2022. Wir freuen uns sehr darauf Euch dann wieder auf der Bühne zu begegnen!

UA: Freitag 04. September 2020, 18.00 Uhr
Weitere Vorstellungen bisher: Samstag 05. September 2020, 18.00 Uhr &
Sonntag 06. September 2020, 18.00 Uhr, Ringlokschuppen.Ruhr, Mülheim an der Ruhr


Lassen Sie sich von Paranoia Tours zu den entferntesten Planeten der Galaxie entführen und erleben Sie eine fantastische Reise voller Abenteuer!

Mit der „Comfort&Conscious“-Garantie fliegen Sie bequem und CO2 neutral zu den aufregendstens Sternen und erleben die unberührtesten Sphären, ohne auf Ihren gewohnten Luxus zu verzichten. Unsere Hochleistungsandroiden tragen das Gütesiegel der ISG und begleiten Sie sicher auf Ihrer Reise. Lassen Sie Ihren Wünschen freien Lauf und tauschen Sie ein in Planeten voller Wunder. Yes, it‘s real!

In Anna Kpoks neuem Live-Game wird der Erlebnis-Urlaub zur Überlebensprobe: Nach einem Defekt an Bord des Paranoia-Cruisers wurden alle Reisende auf dem nächsten Rettungsplaneten abgesetzt. Vereint in der Fremde gilt es jetzt das Notfallprotokoll zu befolgen, die grundlegenden Regeln einer Gesellschaft aufrechtzuerhalten und die Tage bis zur Rettung zu überstehen. Doch unerklärliche Zwischenfälle lassen Zweifel aufkommen, ist wirklich alles so, wie es auf den ersten Blick erscheint?

Shell Game – Lost in Paranoialand basiert auf Motiven der gleichnamigen Kurzgeschichte von Philip K. Dick und ist eine Mischung aus partizipativem Theaterabend und Live-Game: bis zu 30 Zuschauer*innen müssen sich als Reisegruppe Rätseln und Aufgaben auf einem fremden Planeten stellen, gemeinsam richtungsweisende Entscheidungen treffen und als Gruppe bestehen.

Von und mit: Emese Bodolay, Gabor Bodolay, Tim Diedrich, Franziska Dittrich, Kathrin Ebmeier, Julian Eckstein, Marco Gonzalez Avello, Renata Hervoly, Theresa Hupp, Anna-Lena Klapdor, Kirsten Möller, Kristin Naujokat, Almut Pape, Grit Schuster, Klaas Werner und weiteren.

Eine Anna Kpok Produktion gemeinsam mit Ringlokschuppen.Ruhr, Schauspiel Dortmund und Schau-bude Berlin. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, den Fonds Darstellende Künste und das NRW KULTURsekretariat Wuppertal.

Foto: Heike Kandelowski