Kristin Naujokat

Kristin Naujokat hat einen innerdeutschen Migrationshintergrund vorzuweisen (Jadebusen → Ruhrgebiet) und ist eines von drei Nordlichtern bei Anna Kpok. Kurz nachdem sie Anna in Bochum kennenlernte, legte sie ein Gastspiel im niederländischen Groningen ein (innereuropäischer Migrationshintergrund) und hat deshalb nie „Die Teeparty des Kalifen“ gesehen. Immerhin ist sie von Anfang an dabei und kann sich noch sehr gut an den Moment erinnern, als sich für Anna zum ersten Mal der (Lamellen-)Vorhang ganz langsam öffnete. Seitdem hat sie bei Anna Kpok vieles gemacht, aber war nie die Regisseurin. Mit Anna hat sie viel gelernt, konnte aber ebenso gelerntes aus anderen Jobs bei Theatern, Festivals, Museen und einer Stiftung einbringen. Neben Theaterwissenschaft hat sie einen Masterabschluss in Religionswissenschaft und sich nach ihrem Studium in Bildungsthemen eingearbeitet. In der Arbeit mit Anna performt sie meistens als Produktionsleitung, Dramaturgie und manchmal als Non Player-Character. Sie arbeitet mit Anna an verzweigten Spieldesigns, an Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und szenischen Arrangements, die sich mit der näheren Zukunft beschäftigen. Ihre Arbeitszeit teilt sie zwischen Anna Kpok und der gemeinnützigen Organisation MUTIK auf , für die sie seit 2015 als Projektmanagerin im Themenfeld „Kulturelle Bildung und Schulentwicklung“ arbeitet.

Fotocredits: Heike Kandalowski