Emese Bodolay

„Ich habe mein Leben und Können, meine Taten und Worte immer schon als eine Bereicherung für die Gesellschaft und für die gesamte Kunst an sich empfunden“, sagte Emese (Szenische Forscherin) und sprang aus ihrem Küchenfenster, kurz nachdem sie angefangen hatte eine Biografie über sich selbst zu schreiben.
„Ich lernte Anna Kpok im Studium kennen, an der Ruhr Uni Bochum im Fachschaftsratsraum der Theaterwissenschaft. Seit 2012 arbeite ich gefühlt hauptberuflich für und mit und als Anna Kpok. Konzepte, Dramaturgie, Ausstattung und Kostüm interessieren mich. Technik z.B. interessiert mich nicht, das überlasse ich Kathrin. Performen möchte ich auch nicht mehr so gerne. Das können andere, zB. Manü, besser.“

Deswegen konzentriert sie sich auf die Ausarbeitung der Konzepte und die interne und externe Kommunikation. Bei Produktionen, in denen Ausstattung und Kostüm nicht kollektiv erdacht und umgesetzt werden, übernimmt sie, wie zB. bei 1H12MIN. Wenn sie gerade nicht die Kpokschen Familienbanden per Mail zusammenhält, arbeitet sie als Kostümbildnerin (u.a. mit kainkollektiv, Gudrun Lange, Dannenberg&Co) und in der Presse und Öffentlichkeitsarbeit (zZ. Beim Fonds Darstellende Künste eV.).

Fotocredits: Heike Kandalowski