Workshop zu immersiven Bühnenräumen im Ringlokschuppen Ruhr

Im Juli 2017 hat Anna Kpok an immersiven Bühnenräumen geforscht. Unterstützung gab es dabei von Malte Jehmlich vom Krefelder Mediendesignkollektiv sputnic.

In dem Rechercheworkshop richteten wir unser Augenmerk auf die Korrelation von Performer*innen, Objekten und Zuschauer*innen und deren Potential zur Interaktion untereinander. Wir haben uns auf das Experiment eingelassen, den Verlauf und Ausgang einer Performance so offen wie möglich zu lassen.

In unseren letzten Arbeiten haben wir uns verstärkt mit dem Format des Live-Games (u.a. Live Jump & Run) auseinandergesetzt und als Rahmung für unsere Performances genutzt. Davon ausgehend wollen wir ein performatives Gerüst bauen, in dem es zwar klare Regeln gibt, aber keine choreografierten Reihenfolgen der Geschehnisse, die aufeinander folgen und „in der richtigen Reihenfolge gespielt“ werden müssen.

Ziel des Rechercheworkshops war es, szenische Experimente zu bauen und zu testen. Anna Kpok hat mit Lagesensoren, Schaltern, Videoprojektionen und -software, Funkkameras sowie kleinen Motoren gearbeitet. Daraus ist im Ringlokschuppen Ruhr ein Testraum für Feedbackschleifen und Interaktionsmaschinen entstanden.


Der Rechercheworkshop wurde gefördert durch die Initialförderung des Fonds Darstellende Künste

 

Fotos: Kirsten Möller